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Prismatische Lichtkuppeln für mehr Tageslicht

sunoptics-SainsburyKünstliche Beleuchtung benötigt man in Hallen und großen Gebäuden, weil die Fenster den notwendigen Tageslichtanteil nicht alleine decken können. Die zu belichtende Grundfläche ist zu groß im Verhältnis zur möglichen Fensterfläche. Zum ständigen Aufenthalt benötigt man Tageslicht, daher ist bei Wohngebäuden ein Mindestanteil von 1/8 Fensterfläche im Verhältnis zur Grundfläche vorgeschrieben. Bei gewerblichen Bauten hilft man sich mit Lichtkuppeln, denn in hallenförmigen Räumen gibt es keine Zwischendecken, die das Zenitlicht aufhalten. Mit herkömmliche Lichtkuppeln erreicht man jedoch nicht eine einheitliche Ausleuchtung der Gebäude. Zwischen den Lichtöffnungen ist es weiterhin nicht ausreichend hell – die künstliche Beleuchtung muss zusätzlich eingeschaltet werden. Zudem können Blendeffekte und Überhitzungen in den belichteten Bereichen auftreten.

Die Lösung dieses Problems versprechen neuartige prismatische Lichtkuppeln. Das Sonnenlicht wird gestreut und gleichmäßig über die Nutzflächen verteilt.

sunoptics-LaborversuchePrismatische Lichtkuppeln werden schon seit einigen Jahren in den USA und in Großbritannien von erfolgreichen Retailern wie Wallmart oder Sainsbury’s eingesetzt. Dies sogar im „Licht empfindlichen“ Lebensmittel-Einzelhandel, denn sie besitzen die Eigenschaft Sonnenstrahlen und schädliche UV Anteile komplett aufzubrechen, zu filtern und nur gleichförmiges diffuses Licht in den Innenraum zu leiten.

Im benachbarten Belgien wurden in Antwerpen und Gent Eco30 – Cash & Carry Stores mit prismatischen Lichtkuppeln ausgestattet. Auch in Deutschland gibt es nun ein erstes Pilotprojekt. Ab Juli wird in Süd-Deutschland der Neubau eines 8.000m² Supermarktes mit 120 Lichtkuppeln ausgestattet. Der Betreiber erwartet eine Energiekosteneinsparung bei Kunstlicht von etwa 19.000 Euro pro Jahr. Zudem rechnet man mit einem geringerem Krankenstand bei den Beschäftigten und einer höheren Verweildauer der Kundschaft und somit höheren Umsätzen.

Prismatische Lichtkuppeln wurden in Europa bereits in Fertigungsbereichen bei Bosch oder John Deere eingesetzt. Neben der Energieeinsparung wird auch das blendfreie und gleichförmige Licht geschätzt. Die Kombination mit Fotovoltaik-Anlagen und Dachbegrünung ist möglich. Auch können die Lichtkuppeln in das Brandschutzkonzept als Wärme- und Rauchgasabzug einbezogen werden.

Detaillierte Informationen zum Download:

LLedó_Sunoptics_Handel

Sunoptics_put_your_roof_to_work

 

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