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BAFA-Programm Querschnittstechnologien – Förderrichtlinie überarbeitet

BAFA_QuerschnittstechnologienZum 1. Januar trat eine überarbeitete Förderrichtlinie zum BAFA-Programm „Förderung Querschnittstechnologien“ in Kraft. Diese enthält neben einigen redaktionellen auch inhaltliche Anpassungen. So wird u. a. die Förderung für eine Umstellung auf LED-Beleuchtung bis zum 30.04.2015 weitergeführt.

Die zugehörige neue Förderrichtlinie wurde am 31.12.2014 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Grundsatz wird das Programm in der bekannten Form mit einer Förderung für sog. Einzelmaßnahmen und sog. systemische Optimierungen fortgeführt. Die Fördersätze wurden zwar nicht geändert, es gibt jedoch Neuerungen bei den jeweils förderfähigen Maßnahmen:

Änderungen bei den Einzelmaßnahmen

  • Der Ersatz von Kreiselpumpen wird nicht weiter gefördert.
  • LED-Beleuchtung – Die Antragstellung für die Umrüstung von Beleuchtungssystemen muss bis zum 30. April 2015 erfolgen.
    Es ist ein kompletter Austausch der Leuchten erforderlich (nicht förderfähig ist der Einbau eines LED-Leuchtmittels in eine Bestandsleuchte (LED Retrofit)).
    Die Zuwendung für die Umstellung der Beleuchtung auf LED beträgt 20 % der zuwendungsfähigen Kosten für kleine und mittlere Unternehmen sowie 10 % der zuwendungsfähigen Kosten für sonstige Unternehmen.
  • Für den Einsatz von Nassläuferumwälzpumpen wird ein neuer Energieeffizienzindex EEI ≤ 0,20 gefordert (Hocheffizienzpumpe).

Änderungen bei der systemischen Optimierung

  • Neuer Fördertatbestand: Dämmung von Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen.
  • Eine Förderung unter Bezugnahme auf die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) ist nicht mehr möglich.

Weitere, allgemein gültige Änderungen

  • Anforderungen an die Energieberatung – Der Energieberater bzw. das Beratungsunternehmen muss nachweislich in der KfW-Beraterbörse oder der Liste für Energieeffizienz-Experten der Dena oder des BAFA für das Programm „Energieberatung im Mittelstand“ gelistet sein.
    Der externen Energieberatung ist ein gültiges nach ISO 50001 oder DIN EN 16001 zertifiziertes Energiemanagementsystem des antragstellenden Unternehmens gleichgestellt.
  • Mit der neuen Förderrichtlinie werden für die Antragstellung neben dem Handelsregister- und Handwerksrollenauszug auch Gewerbeanmeldungen als Nachweis für eine unternehmerische Tätigkeit akzeptiert.
  • Der Zeitraum zum Einreichen der Verwendungsnachweisunterlagen nach Ende des Bewilligungszeitraums wurde von sechs auf drei Monate verkürzt.

Die überarbeitete Förderrichtlinie und die neuen Merkblätter sind auf den Seiten des BAFA abrufbar: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/querschnittstechnologien/index.html.

Quelle: DIHK / BAFA

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