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BMWi-Förderprogramm zur Heizungsoptimierung vorgestellt

Heizungstechniker in Heizraum bei Heizanlage

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 17. Februar Details des Förderprogramms zur Heizungsoptimierung vorgestellt. Gering investive Maßnahmen wie der Tausch von Heizungspumpen oder ein hydraulischer Abgleich werden mit 30 Prozent der Investitions- und Einbaukosten gefördert. Ab Sommer wird es für private Eigentümer starten, erst in einem zweiten Schritt für gewerbliche Gebäudebesitzer und damit auch für Nichtwohngebäude.

Mit bis zu 30 Prozent der Einbau- und Investitionskosten werden gefördert:

  • der Ersatz von Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen, die älter als drei Jahre sind sowie
  • der hydraulische Abgleich einschließlich u. a. des Einbaus voreinstellbarer Heizungsventile und Pufferspeicher.

Die Förderrichtlinie wird derzeit erarbeitet, so dass das bis 2020 befristete Programm ab Sommer genutzt werden kann. Anträge und Bewilligungen wird das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) übernehmen. Es besteht ein Kumulierungsverbot mit anderen Förderungen. Grundsätzlich steht das Programm privaten und gewerblichen Antragstellern offen. Aufgrund noch zu klärender beihilferechtlicher Fragen, startet das Programm erst später für gewerbliche Antragsteller.

Das Förderprogramm ist zwar im Rahmen der Energieeffizienzstrategie Gebäude zu sehen, geht jedoch unmittelbar auf den Koalitionsbeschluss vom 1. Juli 2015 über Ersatzmaßnahmen zum „Klimabeitrag“ zurück. Mit Hilfe der Heizungsmodernisierungen sollen bis 2020 1,8 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Die gesamte Fördersumme wurde nicht genannt, jedoch ist von deutlich über 100 Mio. bis 2020 auszugehen.

Quelle: DIHK

Bildnachweis: ©-Gina-Sanders

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